Sehnsucht nach Beständigkeit
20-teiliger Gemäldezyklus von Heidi Holleis fordert Phantasie des Betrachters heraus
Manchmal entstehen Dinge aus dem Nichts heraus. Das können Gedanken sein, die
schon seit langer Zeit im Geiste einer Person herumschwirren oder sich im tiefsten
Inneren ihres Unterbewusstseins verbergen. Doch plötzlich und ganz unvorhergesehen
bahnen sich solche Gedanken einen Weg an die Oberfläche, durchbrechen diese.
Auch das Innerste einer Künstlerin wie Heidi Holleis kommt zum Vorschein.
Dies wird im Zyklus Ashes to Ashes (2011) sowohl für die Umgebung als auch für die
Künstlerin selbst sichtbar. Auch wenn es für diese Ausbrüche keine offensichtliche
Erklärung gibt, so bieten diese malerischen Arbeiten (Asche in Eitemperaemulsion
auf Leinwand, 150 x 100cm) doch viel Freiraum für Interpretation.
So geht der Titel des Gemäldezyklusses auf ein Lied des britischen Sängers
David Bowie Ende der 1970er Jahre zurück ...

