Noch immer ist die sogenannte "Gotteslästerung" in vielen westlichen Staaten als Straftat geahndet. Wie kann das sein, wo doch angeblich eine Trennung von Kirche und Staat verfassungsrechtlich verankert ist? Wie kann es einen offenen Diskurs mit einer Institution geben, die sich ihre Meinung strafrechtlich hat schützen lassen? Der Blasphemische Weihnachtsmarkt beleuchtet diese Fragen und versteht sich als diskursive Auseinandersetzung mit dem Thema "Blasphemie".
Der Blasphemische Weihnachtsmarkt präsentiert Heidi Holleis:
Heidi Holleis, geboren am 9.8.1974 in Innsbruck
Malerei, Installation, Performance
Ausbildung an der Kunstgewerbeschule
Seit 1992 nationale und internationale Ausstellungen
2009 Fondatio Toniolo Kunstpreis für junge KünstlerInnen
Mitglied des Crossover - Kunstvereins K.A.U.Z. = Kunstbüro für Auf- und Zufälliges
Heidi Holleis ist Vertreterin der experimentell - expressionistischen Malerei. Im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens steht der Mensch in Verbindung mit Natur und Gesellschaft. Ein beständiges Hinterfragen sozialer und biologischer Strukturen gibt Heidi Holleis die Inspiration für ihre Arbeiten. Die Künstlerin recherchiert in allen sich bietenden Medien, wenn sie sich einem neuen Thema annähert. Dabei entsteht ein Gedankengerüst, eine philosophische Brücke, eine vieles umfassende Sichtweise. Der Malakt selbst ist experimentell bis radikal.
